PE (Polyethylen) hält im Außeneinsatz in der Regel länger als PVC, weil es deutlich UV-beständiger ist und bei Frost nicht spröde wird.

PVC ist zwar mechanisch belastbar und günstig in der Herstellung, verliert aber ohne UV-Stabilisatoren nach einigen Jahren im Freien seine Flexibilität und beginnt zu reißen oder zu vergilben. PE — besonders HDPE (hochdichtes Polyethylen) — bleibt auch nach jahrelangem Dauerfreiluftbetrieb formstabil und verträgt Temperaturen von etwa −50 °C bis +80 °C ohne nennenswerte Materialveränderungen. Für Outdoor-Produkte wie Gartenmöbel, Boxen oder Behälter ist PE deshalb die langlebigere Wahl.

  • HDPE-Lebensdauer im Außeneinsatz: 20–50 Jahre bei korrekter Verarbeitung.
  • PVC ohne UV-Stabilisatoren: spürbare Versprödung typischerweise nach 5–10 Jahren Freiluftnutzung.
  • Temperaturbeständigkeit PE (HDPE): ca. −50 °C bis +80 °C dauerhaft.
  • Temperaturbeständigkeit PVC: ca. −15 °C bis +60 °C — bei Frost deutlich anfälliger als PE.
  • PVC mit UV-Stabilisatoren (z. B. für Fensterprofile): Lebensdauer bis ca. 30 Jahre, aber nur in speziell formulierten Qualitäten.